Technische Pannen und ungültige Stimmen sorgen für Nervosität in Kenia

Eine „verblüffend hohe Zahl ungültiger Stimmen“ könnte Einfluß auf das Ergebnis der Präsidentschaftswahl haben, warnt die „Badische Zeitung“.  Bislang seien etwa fünf Prozent der abgegebenen Wahlzettel nicht gültig. Sollte diese Zahl  bei der Berechnung der absoluten Mehrheit mitgerechnet werden, verliert der bislang in den Hochrechnungen führende Kenyatta die absolute Mehrheit. Sollte kein Kandidat die absolute Mehrheit erhalten, steigen nach Einschätzung der Zeitung die Chancen Odingas.

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/ausland/irregulaere-stimmen-koennten-zu-einer-stichwahl-fuehren–69824417.html

Auch technische Pannen bei der Stimmauszählung sorgen in der kenianischen Bevölkerung für Nervosität. Nach dem Ausfall des elektronischen Zählverfahrens, sei die „die Stimmung im Land nicht nur ungeduldig, sondern „am Kippen““, wie ein Mitarbeiter der Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ gegenüber dem „Tagesspiegel“ feststellt.

http://www.tagesspiegel.de/politik/ostafrika-kenias-erzwungene-rueckkehr-ins-analoge-zeitalter/7889222.html

Für viele Kenianer wird die Zeit nach der Wahl zur Geduldsprobe. Der große Vorsprung Uhuru Kenyattas auf seinen Herausvorderer Raila Odinga ist seit Montagabend von 17 auf zwölf Prozent gesunken, wobei „die Ergebnisse aus vielen Hochburgen der Odinga-Allianz“ bislang noch gar nicht veröffentlicht wurden. Nach einem Bericht der „Deutschen Welle“  sehen Analysten die Wahl für Odinga noch nicht als verloren.

http://www.dw.de/harte-geduldsprobe-in-kenia/a-16653843