Kenyatta als vierter Staatspräsident Kenias vereidigt

Uhuru Kenyatta ist der neue Präsident Kenias. Am 9. April legte der 51-jährige den Amtseid nahe der Hauptstadt Nairobi ab, wie die Deutsche Welle berichtet. Auch der neue Vizepräsident, William Ruto, leistete seinen Amtseid. Ob das Zweckbündnis der beiden ehemaligen Konkurrenten die Legislaturperiode überlebt, bleibt unterdessen zu bezweifeln: Immerhin gehört Kenyatta der Volksgruppe der Kikuyu an, Ruto der Volksgruppe der Kalenjin, zwei Ethnien, die sich nach der letzten Wahl im Dezember 2007 blutige Auseinandersetzungen lieferten, in deren Folge über 1000 Menschen getötet und rund eine halben Million vertriebenen wurden. Nun könnte „die Kikuyu-Elite des Landes […] versuchen, Ruto und seine Partei zu marginalisieren“.

http://www.dw.de/gelingt-der-neuanfang-in-kenia/a-16729112